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  • 1904 – 1947: Die Anfänge

    1904 – 1947: Die Anfänge

    Eduard Lotzkat eröffnete am heutigen Standort der Cederbaum Container GmbH in Braunschweig-Lehndorf 1904 seinen „Rohproduktengroßhandel“. Zu den Handelsgütern gehörten damals bereits Metalle und Altpapier, die er für die stetig wachsende Industrie aufbereitete.

    Nach über 20 Jahren übergab Eduard Lotzkat die Führung seines „Rohproduktenhandels“ an seinen Schwiegersohn Otto Köhling, der die Firma durch die Kriegsjahre manövrierte. Bis 1947 leitete Köhling die Firma, bevor er sie verpachtete und anschließend an Salomon Cederbaum verkaufte.

  • 1947 – 1967: Wirtschaftswunderjahre (1)

    1947 – 1967: Wirtschaftswunderjahre (1)

    Salomon Cederbaum gab dem Unternehmen seinen Namen und leitete es gemeinsam mit seinem Sohn Lorenz.

    In den Jahren der Nachkriegszeit und des Wirtschaftswunders wuchs der Betrieb und verbuchte stetig neue Erfolge. Nach dem Tod Salomons 1959 holte Lorenz Cederbaum einen neuen Gesellschafter an Bord: Heinz Niemann, der den Altpapierhandel übernahm.

    1962 erwarb Friedrich Karl Fegert ein Drittel der Firmenanteile und stieg als dritter Partner in das Unternehmen ein.

  • 1947 – 1967: Wirtschaftswunderjahre (2)

    1947 – 1967: Wirtschaftswunderjahre (2)

    Zusätzlich gliederte er sein in den 1950er Jahren gegründetes Schrotthandelsunternehmen in den Betrieb von Salomon Cederbaum ein.

    Gemeinsam gelang es den drei Gesellschaftern den Altpapier-, Schrott- und Metallhandel über die Grenzen Braunschweigs hinaus auszudehnen. Über Streckengeschäfte erwarben sie Schrott und Metalle in Norddeutschland und verkauften diese an Stahl- und Hüttenwerke in West- und Süddeutschland sowie nach Italien. Auch Papierfabriken aus ganz Deutschland zählten im Altpapier-Handel zu ihren Kunden.

  • 1967 – Mitte der 1980er: Führungswechsel und Umbrüche

    1967 – Mitte der 1980er: Führungswechsel und Umbrüche

    Auf der Suche nach neuen Herausforderungen verließ Lorenz Cederbaum 1967 das väterliche Unternehmen. Nach dem Tod von Heinz Niemann 1975 trat Karl-Heinz Backmeyer aus dem gleichnamigen Schwesterunternehmen in Kassel an die Seite von Friedrich Karl Fegert und übernahm die Leitung des Altpapierhandels von Cederbaum.

    Wenig später zog die Sparte für Eisenschrott in das Braunschweiger Hafengebiet und entwickelte sich dort zu einem modernen Schrottverarbeitungsbetrieb.

  • Ende 1980er: Wegweisende Neuausrichtung (1)

    Ende 1980er: Wegweisende Neuausrichtung (1)

    Bis zum Ende der 1980er Jahre erwarb Friedrich Karl Fegert sukzessive sämtliche Gesellschaftsanteile und führte Cederbaum fortan als Alleineigentümer.

    1986 erschien ein neues Abfallgesetz, das grundlegende Veränderungen beim Umgang mit Abfällen festlegte und als Grundlage der modernen Abfallwirtschaft gilt.

  • Ende 1980er: Wegweisende Neuausrichtung (2)

    Ende 1980er: Wegweisende Neuausrichtung (2)

    Bereits 1987 erwarb Fegert die Firma Möhle Containerdienst, die später in die jetzige Cederbaum Container GmbH umfirmierte.

    Kurz darauf gelang Cederbaum in der Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig ein weiterer wichtiger Meilenstein. Die flächendeckende Aufstellung von 200 Altpapiersammelcontainern im Stadtgebiet erwies sich als richtungsweisende Entscheidung und sorgte für eine langjährige Partnerschaft zwischen der Stadt Braunschweig und Cederbaum.

  • 1990er: Wendezeiten

    1990er: Wendezeiten

    Friedrich Karl Fegert erfüllt sich schon kurz nach der Wiedervereinigung Deutschland seinen Lebenstraum, als er in seiner Heimatstadt Magdeburg 1991 einen Schrott- und Metallhandelsbetrieb eröffnet, der auch seinen Namen trägt: Fegert-Recycling. Um sich ganz dieser Aufgabe widmen zu können, übergibt er die Geschäftsführung von CEDERBAUM an seinen Schwiegersohn Martin Wagner und an Karl-Heinz Backmeyer.

    Innerhalb weniger Jahre wird Fegert-Recycling zu einem der bedeutenden Schrotthandelsbetriebe.

  • 1990er: Neue Entsorgungslösungen mit dem Grünen Punkt (1)

    1990er: Neue Entsorgungslösungen mit dem Grünen Punkt (1)

    Das bereits bestehende Sammelsystem für Altpapier wird 1993 nach partnerschaftlichen und vertrauensvollen Verhandlungen mit dem Stadtreinigungsamt Braunschweig in das neu entstandene duale Entsorgungssystem für Verkaufsverpackungen (Duales System Deutschland „Der Grüne Punkt“) überführt. Zusammen mit den bundesweit nahezu einmaligen Sammelcontainern für Leichtverpackungen werden 600 Sammelstationen eingerichtet, an denen die Bürger/-innen neben ihrem Altpapier ihre Verpackungsabfälle wie Kunststoffe, Metalle und Verbundstoffe entsorgen können.

  • 1990er: Neue Entsorgungslösungen mit dem Grünen Punkt (2)

    1990er: Neue Entsorgungslösungen mit dem Grünen Punkt (2)

    Das „Braunschweiger Modell“ der Verpackungsentsorgung wird von den Braunschweigern sehr gut angenommen. Die mustergültige Nutzung der Container durch die umweltbewussten Braunschweiger führt zu einer sortenreinen Erfassung der Wertstoffe und erspart aufwendige und kostenintensive Nachsortierungen.

    Die Entscheidung der Verwaltung der Stadt Braunschweig für das „Braunschweiger Modell“ wird zum Erfolg für Umwelt und Wirtschaft.

  • Ab 2000: Mit der Blauen Tonne erfolgreich ins neue Jahrtausend

    Ab 2000: Mit der Blauen Tonne erfolgreich ins neue Jahrtausend

    Inspiriert durch den Anblick von Blauen Tonnen zur Altpapiersammlung in seiner Heimatstadt Magdeburg beschließt Friedrich Karl Fegert, dieses Projekt auch in der Stadt Braunschweig umzusetzen und sieht vor seinem Auge schon die Blaue CEDERBAUM Altpapiertonne vor jedem Braunschweiger Haus. Eine bürgerfreundliche und serviceorientierte Altpapiererfassung direkt vor der Haustür. Der Erfolg gibt Fegert und dem CEDERBAUM-Team recht: Nach dem Startschuss 2001 werden innerhalb der nächsten 4 Jahre bereits annähernd 10.000 direkt durch die Bürger/-innen bestellte Blaue Tonnen aufgestellt.

  • 2002 bis 2009: Zeit für Umstrukturierungen (1)

    2002 bis 2009: Zeit für Umstrukturierungen (1)

    Ende 2002 tritt Beate Wagner, Tochter von Friedrich Karl Fegert, in die Geschäftsführung ein. Ende 2003 verabschiedet sich Karl-Heinz Backmeyer nach erfolgreichen 42 Jahren Tätigkeit für CEDERBAUM in den wohlverdienten Vorruhestand. Die Umstrukturierung von CEDERBAUM beginnt mit Installierung einer zweiten Management-Ebene sowie der Einstellung von Wolfgang Titz als weiterem Geschäftsführer. Grundlegende Änderungen im wirtschaftlichen Umfeld durch die vollständige Privatisierung der kommunalen Abfallentsorgung stellen neue Herausforderungen dar. Die politisch Verantwortlichen der Stadt Braunschweig bekennen sich in dieser Zeit eindeutig zum Braunschweiger Mittelstand und bestärken CEDERBAUM bei der weiteren zukunftsorientierten Neuausrichtung.

  • 2002 bis 2009: Zeit für Umstrukturierungen (2)

    2002 bis 2009: Zeit für Umstrukturierungen (2)

    2005 werden die operativen Geschäftsfelder Altpapierhandel, NE-Metallhandel und Logistik, die unter der Sal. CEDERBAUM Rohstoff GmbH & Co. KG gebündelt waren, mit den Geschäftsfeldern Containerdienst und Abfallwirtschaft der Cederbaum Container GmbH zusammengeführt. Unter dem Namen CEDERBAUM Container GmbH durch die aktuelle Geschäftsführung Beate und Martin Wagner steht allen Kunden nunmehr das gesamte Dienstleistungsangebot und jeweils ein Ansprechpartner zur Verfügung.

    2009 werden auch die Schrotthandelsaktivitäten direkt integriert in dieses Portfolio durch Rückverlagerung des Betriebs vom Standort Braunschweig-Hafen zum Firmenstandort in Braunschweig-Lehndorf.

  • 2009 bis heute: Zukunft gestalten

    2009 bis heute: Zukunft gestalten

    Das CEDERBAUM-Team stellt täglich unter Beweis, dass CEDERBAUM sich als PARTNER unserer Kunden für Rohstoffe und Entsorgung sieht und alle Fragen kompetent und flexibel beantwortet. Umfangreiche Investitionen in Produktions- und Arbeitsmittel, die sich stets auf dem neuesten technischen Stand befinden sind ein Garant für stetiges Wachstum und Mitarbeiterzufriedenheit.

    Kulturelle und sportliche Sponsorentätigkeiten – Eintracht Braunschweig, Arminia Vechelde, Löwen Classics, Druff Baskets etc. – werden von CEDERBAUM durch Martin Wagner in traditioneller Verbundenheit mit der Region betrieben.